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20220531_emwelle_reflektiert_ladung

Reflexion einer elektromagnetischen Welle an einer Leiterfläche

In der Grundeinstellung ist nur die einlaufende Welle gezeigt. Sie trifft von oben (in negativer z-Richtung) auf die x-y-Ebene. E-Vektoren (rot) und B-Vektoren (blau) treten immer paarweise auf. Sie sind orthogonal zueinander. Schaut man in Ausbreitungsrichtung (nach unten), so ist der B-Vektor rechts vom E-Vektor. Setze jetzt das Häkchen für die reflektierte Welle. Sie läuft von unten nach oben. Wieder sind die Vektoren orthogonal zueinander und B ist rechts von E (nur jetzt bei Blick nach oben) Es fällt auf, dass die E-Vektoren an anderen Stellen konstruktiv interferieren als die B-Vektoren. Ihre Knoten und Bäuche sind jeweils versetzt. Außerdem sind an der reflektierenden Fläche der einlaufende und der reflektierte E-Vektor einander entgegengesetzt. Die Leiterfläche wirkt für das E als festes Ende. Der einlaufende und der reflektierte B-Vektor zeigen dagegen in die gleiche Richtung. Für das B wirkt die Leiterfläche als loses Ende. Die Elektronen im Leiter sind ständig in Bewegung und verhindern so, dass das E-Feld eine Komponente parallel zur Oberfläche hat. Das bedeutet aber, dass dort ständig Strom fließt. Daher ist an der Leiteroberfläche ein B-Feld. Es ist parallel zur Leiterfläche und orthogonal zur Bewegung der Elektronen. Mit dem Häkchen für Ladung kannst du ein bewegtes Elektron sichtbar machen. Wenn es besonders schnell ist, dann ist das B-Feld maximal. Die Richtungen passen zur Linke-Faust-Regel. Wenn du das Häkchen für die überlagerte Welle setzt, siehst du, wie die stehende Welle oszilliert, wie sie räumlich und zeitlich versetzt sind, nämlich um eine Viertelperiode und eine Viertel-Wellenlänge. Du kannst die Ansicht beliebig drehen.